Hilfe für Nepal in der Covid-19 Krise: 
Das „Food is Love“ Projekt
2021
 

Im Juni erhielt IRFF Deutschland einen Aufruf der Leiterin der WFWP Nepal mit der flehentlichen Bitte um Spenden, um die Not durch Covid-19 in Nepal lindern zu können.  Sie berichtet: Nepal hat eine der höchsten Infektionsraten in der Welt. Die Menschen sterben auf Grund des Mangels an medizinischer Hilfe und geringer Kapazität der Krankernhäuser. Durch den zweiten Lockdown gibt es strenge Ausgangssperren und die Läden sind geschlossen. Es gibt keine Arbeit und es fehlt an Geld für das tägliche Leben.

Durch einen Spendenaufruf konnte IRFF von Juni bis August 10385 USD, also etwa 8700 Euro, sammeln und mit verschiedenen Überweisungen nach Nepal senden. Die Leiterin der WFWP Nepal startete das großes Hilfsprojekt „Food is Love“.  

Durchführung der Projekte:Vom 29. Juni bis 08. Juli wurden an 11 Orten in Nepal (Kathmandu, Sunsari, Kaski, Nepalgunj, Letang, Sarlahi, Dhangadhi, Jhapa, Surkhet, Biratnagar, Dhanusha) 100 Familien, darunter viele Mitglieder der WFWP-Nepal und ihre Familien, mit grundlegenden Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt.

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Die Pakete beinhalten: Mehl (2kg), Linsen (1kg), Öl zum Kochen (1liter), Zucker (1kg), Kellogg’s Schockoflocken (1 pack), Flüssigseife (1 Flasche und 2 Nachfüllpackungen).                  Weitere Fotos.

 Am 17./18. Juli und am 07./08. August bekamen sehr zerstreut lebende Familien in drei Distrikten von Nepal (Kathmandu, Sunsari und Sarlahi) Pakete mit den grundlegenden Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. Es waren Mitglieder der WFWP-Nepal und andere Familien, sowie besonders benachteiligte, arme Familien.

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 Am 16. August wurden Mitglieder der WFWP-Nepal und andere Familien im Chitwan Distrikt (158 km entfernt von Kathmandu) beschenkt.

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 Am 21. August gingen die Spenden an Eltern und Schüler einer von der WFWP-Nepal erbauten und dem Staat Nepal gestifteten Schule im Danusha Distrikt. Obwohl die Schule wegen des Lockdowns geschlossen war, kamen die Empfänger, z.T. mit Husten und Fieber, um - unter entsprechenden Schutzmaßnahmen - die lebensnotwendigen Nahrungsmittel voller Dankbarkeit abzuholen. Weitere Fotos

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Ebenfalls am 21. August wurde die Gemeinschaft der Musahar bzw. Banbasi im Danusha Distrikt mit je 25 kg Reis und 2 kg Linsen beschenkt. Sie sind besonders rückständige, äußerst arme Unberührbare. Weitere Fotos

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Am 26. August wurde das Projekt in der Schule in Lumbini, Rupandelie Distrikt (281 km von Kathmandu entfernt) durchgeführt. Diese Schule war auch von der WFWP-Nepal erbaut und dem Staat Nepal geschenkt worden. Eigentlich war die Schule wegen der Pandemie geschlossen, der Unterricht musste online stattfinden. Bedürftige Schüler und ihre Familien konnten kommen, um - unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen - die lebensnotwendigen Nahrungsmittel entgegenzunehmen: 25 kg Reis und 2 kg Linsen. Weitere Fotos

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